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Start des Pilotprojekts «Züri Can – Cannabis mit Verantwortung» von Stadt Zürich und PUK

Seit Jahren engagieren sich die Stadt Zürich und die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich PUK für einen sachlichen und möglichst risikoarmen Umgang mit dem Cannabiskonsum. Nachdem die rechtlichen Grundlagen geschaffen wurden, wird nun gemeinsam das Pilotprojekt «Züri Can – Cannabis mit Verantwortung» lanciert.

Gestern haben Vertreter der Stadt Zürich, des Apothekenverbandes sowie der PUK an einer Medienkonferenz über die Eckdaten der Studie informiert. Marcus Herdener, Chefarzt und Leiter des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen der KPPP, sowie Carlos Nordt, Soziologe an der KPPP, sind verantwortlich für die wissenschaftliche Leitung des Projekts. Im Rahmen der dreieinhalbjährigen Untersuchung soll aufgezeigt werden, welche Auswirkungen der Verkauf von standardisierten und geprüften Cannabisprodukten bei zugelassenen Bezugsstellen mit Gesundheits- und Präventionskonzepten auf Cannabis-Konsumierende hat. Die Studienergebnisse sollen sachliche Grundlagen für eine zweckmässige Cannabis-Gesetzgebung auf Bundesebene sowie für die Diskussionen zur Weiterentwicklung der Cannabispolitik bezüglich Produktion, Prävention und Konsum liefern. Ziel ist die Förderung der öffentlichen Gesundheit, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Unterstützung des Jugendschutzes. Voraussichtlicher Start des Pilotprojekts ist im Herbst 2022.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte folgender Medienmitteilung Regulierter Cannabisverkauf: Die Zürcher Studie sowie der Studienwebsite. Auf dieser finden Sie auch die Kontaktangaben und das Vorgehen für die Anmeldung zur Teilnahme an der Studie.

Stand: 16. September 2021