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Lockdown erzeugte Stress und psychische Probleme bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und jungen Erwachsenen

Erste schweizweit repräsentative Studie unter der Leitung von Prof. Meichun Mohler-Kuo und Prof. Susanne Walitza, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie.

Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen hatte während des ersten COVID-19-Lockdowns in der Schweiz psychische Probleme. Auch Eltern sowie junge Erwachsene erlebten erheblichen Stress, wobei sich ihre Stressfaktoren von jenen der jüngeren Gruppen unterschieden. Dies zeigt die erste schweizweit repräsentative Studie (Studienleitung Prof. Meichun Mohler-Kuo und Prof. Susanne Walitza).

Während des ersten COVID-19-Lockdowns von Mitte März bis Ende April 2020 erlebten viele Menschen in der Schweiz erhebliche psychische Belastungen. Was Kindern, Jugendlichen und deren Eltern sowie jungen Erwachsenen zu schaffen machte, haben Forschende der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) und der Universität Zürich zusammen mit dem Institut et Haute École de la Santé La Source untersucht. Dazu verwendeten sie erstmals für alle drei Landesteile der Schweiz repräsentative Stichproben von 1'627 jungen Erwachsene im Alter von 19-24 Jahren sowie 1'146 Kinder und Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren und deren Eltern.

Zur Literatur: M. Mohler-Kuo, S. Dzemaili, S. Foster, L. Werlen, S. Walitza. Stress and Mental Health among Children/Adolescents, Their Parents, and Young Adults during the First COVID-19 Lockdown in Switzerland. International Journal of Environmental Research and Public Health. 27. April 2021

Zur Medienmitteilung der Universität Zürich

Stand: 07. Mai 2021