Deeskalation und Perspektiventwicklung in psychiatrischen Notfallsituationen

Aggression und Gewalt sind belastende Phänomene, die auch in psychiatrischen Notfallsituationen auftreten können. In diesem Kurs sollen die Teilnehmenden theoretisches Wissen, praktische Fertigkeiten und berufsethische Aspekte zur Handhabung von aggressivem und gewalttätigem Verhalten, zu Deeskalation und Förderung der Autonomie erhalten.

Ziele:

  • Realistische Einschätzung von psychiatrischen Notfallsituationen
  • Deeskalationstechniken bei aggressivem Verhalten
  • Förderung von Selbstwirksamkeit und Autonomieerleben trotz Anwendung von Zwang

Inhalt:

  • Grundverständnis Aggression und Gewalt im klinischen Bereich (Häufigkeiten, Ursachen und Faktoren der Entstehungsprozesse, Aggressionstheorien, Phasenverlauf)
  • Risikoeinschätzung (Risikofaktoren, beobachtbare Merkmale, institutionelles Risikomanagement)
  • Prävention und Deeskalation (Kommunikation, Konfliktmanagement, Körpersprache / Sicherheitsaspekte)
  • Einflussfaktoren auf das Autonomieerleben

 

Methoden:
Referate, Erfahrungsaustausch und Diskussionen

 

Zielpublikum:
Ärzte und Ärztinnen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit psychiatrischen Notfallsituationen und Fürsorgerischer Unterbringung konfrontiert sind.

 

Wir bitten um eine zeitige Anmeldung unter {MB7E65981FF7A4BDFB1429FF851D82BA8O}{154A6A15DA1845249A360CD96665706C}. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Referent

Dr. med. Florian Hotzy und Tieni Moser

Veranstaltungsort

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Lenggstrasse 31, 8032 Zürich

Teilnahmegebühr

Keine

Datum der Veranstaltung

30. Juni 2022

Dauer der Veranstaltung

14.00 - 17.00 Uhr

Stand: 03. Mai 2022

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