Patienten & Angehörige

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Abklärungen

Diagnostikphase
Mit dem Erstkontakt beginnt die Diagnostikphase, in welcher der Therapeut oder die Therapeutin mehrere Gespräche mit den Eltern und dem Kind oder Jugendlichen führt, jeweils einzeln und gemeinsam. Um sich ein möglichst umfassendes Bild vom Kind oder Jugendlichen, von der Familie sowie von den Problemen und bereits erfolgten Therapien zu machen, spricht der Therapeut viele Themen an. Fragebögen ergänzen die Angaben. Gegebenenfalls werden psychologische Tests durchgeführt.

Sozial-, Arbeitsverhalten und Leistungsfähigkeit
Wird das Kind in einer unserer Tagesklinik oder Stationen behandelt, wird es in einer Gruppe von Fachpersonen der Pflege oder Sozialpädagogik betreut. So können wir das Kind und sein Sozialverhalten genauer beobachten und besser erfassen. Im Rahmen der klinikinternen Schule wird das Arbeitsverhalten und die Leistungsfähigkeit eingeschätzt.

Somatische Abklärungen
Bei Fragestellungen werden medizinische Zusatzabklärungen durchgeführt, wie zum Beispiel ein EEG (Hirnstrommessung), ein bildgebendes Verfahren wie eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine Laboruntersuchung. Hierdurch können wir sicherstellen, dass somatische Ursachen der psychischen Symptome ausgeschlossen werden können, die ansonsten gesondert behandelt werden müssen.

Ende der Diagnostikphase
Die Diagnostikphase endet mit einem Gespräch über die erfolgten Abklärungen und diagnostischen Einschätzungen. Den Eltern und je nach Alter auch den Kindern und Jugendlichen werden Vorschläge für das weitere Vorgehen und mögliche therapeutische Massnahmen unterbreitet und mit ihnen besprochen.

Stand: 05. Dezember 2018