Patienten & Angehörige

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Weitere Informationen Fachstelle Angehörigenarbeit

Wer kann von diesem Angebot Gebrauch machen?

Unter Angehörige verstehen wir sämtliche Bezugspersonen – dies können auch Menschen ausserhalb der Familie sein. Auch Fachpersonen wie beispielsweise Beistände, Sozialarbeitende oder Hausärztinnen und Hausärzte können sich mit Fragen rund um Angehörigenthemen an unsere Fachstelle wenden. Für eine Beratung ist keine Hospitalisation in der PUK erforderlich.

 

Wo finden die Beratungen statt?

Wir beraten Sie gerne gegen Voranmeldung vor Ort an der Lenggstrasse 31 in Zürich, per E-Mail {M4E2FCB115056804E04D4E6F6320CB2ACO}{4E2FCB255056804E04C4F7067F1B708F} oder per Telefon 044 384 38 00 (Montag – Freitag)

 

Wie teuer ist eine Beratung?

Die Beratung ist eine kostenlose Dienstleistung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Ihre Daten werden nicht an die Krankenkasse weitergeleitet und es entstehen für Sie keine Kosten.

 

Wie lange dauert eine Beratung?

Je nach Anzahl Personen reservieren wir für Sie ca. eine Stunde. Die weiteren Schritte werden individuell besprochen und es können weitere Termine vereinbart werden. Eine Begleitung über einen längeren Zeitraum mit regelmässigen Terminen sind jedoch nicht möglich.

 

Die erkrankte Person erlaubt nicht, dass ich mich beraten lasse

Die Angehörigenberatung ist ein geschützter Raum für die Angehörigen um für ihre Anliegen Hilfe zu bekommen. Im Gegensatz zum stationären oder ambulanten Behandlungsteam braucht es keine Vollmacht der erkrankten Person, da keine Informationen vom Behandlungsteam zur Fachstelle und zurückfliessen.

 

Gruppenangebote für Eltern

 

Wir sind Eltern eines erkrankten Kindes und interessieren uns für Gruppenangebote

Zu bestimmten Störungsbildern, wie ADHS oder Essstörungen, bieten wir Elterngruppen an. Dort erhalten Eltern von betroffenen Kindern und Jugendlichen Hilfe, wie sie diese im Umgang mit der Störung und auf dem Weg zur Gesundung optimal unterstützen können.

Mehr Informationen zu unseren Elternkursen

 

Ich bin erkrankter Elternteil und mache mir Sorgen um meine minderjährigen Kinder

Psychische Erkrankungen bedeuten für Eltern von minderjährigen Kindern oft eine doppelte Belastung. So müssen sie sich auf die eigene Genesung konzentrieren, gleichzeitig wollen sie verhindern, dass ihre Kinder unter der Situation leiden. Es stellen sich vielerlei Fragen: Wie soll ich meine Kinder über meine Erkrankung informieren? Was bedeutet diese für das Wohlbefinden und die Entwicklung meiner Kinder? Wie werden sie versorgt, wenn ich in einer Krise bin? Welche Unterstützung kann ich bekommen, damit die Kinder bei mir bleiben können? Wie organisieren wir das Leben als Familie langfristig? Häufig kommen Schuldgefühle hinzu.

In der Elternberatung informieren und beraten wir betroffene Eltern und ihre Kinder im Umgang mit dieser belastenden Situation, zeigen Unterstützungsangebote für den Alltag auf oder verweisen auf hilfreiche weitere Anlaufstellen. Wir bieten auch Gruppen für psychisch erkrankte Elternteile an, welche einen Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen ermöglichen (mehr Informationen). Auch Fachpersonen, die psychisch erkrankte Eltern begleiten und behandeln wie Schulsozialarbeitende, Kinderbeistände oder Lehrer können von einer Beratung unserer Fachstelle profitieren.

Weiterführende Informationen

 

Hier geht es zu unserer
Jubiläums-Webseite