Forensische Psychiatrie

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Klinikprofil

Eingebettet in Lehre und Forschung bietet die Klinik für Forensische Psychiatrie (KFP) Einrichtungen für die ambulante und stationäre psychiatrische Versorgung von Straftäterinnen und Straftätern. Zudem steht der Justiz für psychiatrische Gutachten, Risikoeinschätzung und Fallmanagement sowie der Allgemeinpsychiatrie für Gefährlichkeitseinschätzungen und Beratungen geeignetes Fachpersonal zur Verfügung.

Im Zentrum für Stationäre Forensische Therapie führen wir gerichtlich angeordnete stationäre Massnahmen bei Straftäterinnen und Straftätern durch, deren Delikt in einer schweren psychiatrischen Erkrankung begründet ist. Behandlungsziel ist die Deliktfreiheit mit entsprechender Resozialisierung.

Die Stationen arbeiten milieutherapeutisch. Ein interdisziplinäres Team sorgt für eine möglichst alltägliche soziale Situation, in der die Eigenverantwortung schrittweise gestärkt wird. Das Stationsmilieu beinhaltet ein Stufenkonzept mit zunehmenden Vollzugslockerungen parallel zu den psychiatrischen und therapeutischen Er-folgen im Zuge der Deliktbearbeitung.

Nach Abschluss der stationären Behandlung erfolgt in der Regel eine intensive und aufsuchende ambulante Nachsorge im Zentrum für Ambulante Forensische Therapie, um den Übergang in die Freiheit möglichst reibungslos und unter sorgfältiger Erfassung möglicher Risiken gestalten und die erzielten Behandlungserfolge stabilisieren zu können.

Stand: 29. November 2015