Ambulantes Angebot

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Über uns

Überblick

In der Poliklinik werden Kinder und Jugendliche aus der Stadt Zürich behandelt und aus den Teilen des Kantons, in denen es kein eigenes Ambulatorium gibt. Diese gibt es in Bülach, Dietikon, Horgen, Uster, Wetzikon, Winterthur und Zürich Nord.

Die Finanzierung der Abklärungen und Behandlungen erfolgt über die Krankenkassen und in einigen Fällen über die IV.

Zielgruppen & häufige Störungsbilder

Wir stehen für die Diagnostik und Behandlung verschiedenster psychischer Störungen zur Verfügung. Kinder und Jugendliche in jeder Altersstufe bis zum 18. Geburtstag mit unterschiedlichen Verhaltensauffälligkeiten oder emotionalen Schwierigkeiten können bei uns zur Abklärung angemeldet werden. Bei der Anmeldung stellt sich häufig die Frage, ob die beobachteten Auffälligkeiten einer psychischen Störung entsprechen.

Störungsbilder

Zu den diagnostizierten und behandelten Störungsbildern gehören unter anderem:

  • Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen  
  • Essstörungen  
  • Autistische Störungen  
  • Depressionen  
  • Selbstverletzungen  
  • Schulverweigerung  
  • Zwangsstörungen  
  • Ticstörungen  
  • Angststörungen  
  • Psychosen  
  • Störungen vom Sozialverhalten

Leitgedanken

Die Kinder- und Jugend-psychiatrische Poliklinik in der Stadt Zürich und die Ambulatorien im Kanton bilden ein Netz von ambulanten Stellen zur Diagnostik und Behandlung bei psychischen Problemen von Kindern und Jugendlichen. Die Verbesserung des Wohlbefindens und die soziale Integration in Schule und Familie der betroffenen Kinder und Jugendlichen stehen dabei immer im Zentrum unserer Bemühungen. Die einzelnen Stellen bestehen aus einem ärztlich geleiteten Team von psychiatrischen und psychologischen Fachleuten.

Kinder und Jugendliche stehen in vielfältiger wechselseitiger Beziehung mit ihrem Beziehungsumfeld in Familie und Schule. Aus diesem Grunde nimmt bei unserer Arbeit die Vernetzung mit den Bezugspersonen unserer Patientinnen und Patienten einen wichtigen Platz ein. Die Eltern sind bei uns gemeinsam mit ihren Kindern erste Ansprechpartner in der Erfassung der Störung. Nach erfolgter Abklärung an unserem Dienst besprechen wir gemeinsam unsere Behandlungsvorschläge. Wenn die Erziehungsberechtigten einverstanden sind, arbeiten wir eng mit involvierten Fachleuten anderen Dienste (z.B. Schulpsychologie, Jugendsekretariate bzw. Sozialzentren, Schulsozialarbeiter) zusammen. Bei Störungen, welche sich auch in der Schule auswirken, suchen wir nach Einverständnis der Eltern ebenfalls die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen.

In unserer Arbeit stützen wir uns auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. 
Als Universitätsklinik versuchen wir durch eigene Forschungen in Vernetzung mit anderen Kliniken die Behandlungsmöglichkeiten laufend zu verbessern.

Stand: 28. Januar 2016