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Störungen und Vorgehen

Geistig behinderte Kinder und Jugendliche unterliegen besonderen Entwicklungsbedingungen. Ihr Risiko psychisch zu erkranken ist, im Vergleich zu Gleichaltrigen, verdoppelt. Verminderung der Selbstregulation mit Auto- und/oder Fremdaggression, sexuell abweichendes Verhalten, Schwierigkeiten der Nähe- und Distanzregulation, der Selbstberuhigung sowie Entwicklungsstörungen bei emotionaler Beeinträchtigung sind häufige Störungen.

Wir arbeiten verhaltenstherapeutisch, psychodynamisch sowie systemisch und stimmen die Massnahmen auf den individuellen Einzelfall ab. Eine enge Zusammenarbeit mit den betreuenden Pädagogen ist für unsere Arbeit wichtig. Es besteht ausserdem eine enge Zusammenarbeit mit der Autismusstelle.

In der Regel erfolgt eine entwicklungsbezogene Diagnostik und Indikationsstellung für die nachfolgenden Empfehlungen zum psychotherapeutischen Vorgehen, der eventuellen Anpassung der Versorgungs- und Betreuungsstrukturen, allenfalls möglicher medikamentöser Behandlungen und Coaching der Eltern oder Betreuungspersonen.

Stand: 05. Dezember 2018