Medizinische / therapeutische Dienstleistungen

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Natur- und tiergestützte Interventionen

Mensch und Tier gehören entwicklungsgeschichtlich zusammen. Es gibt eine evolutionäre Affinität des Menschen zur belebten und unbelebten Umwelt. Menschen brauchen eine Beziehung zu Natur und Tieren als Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung und zur Förderung des physischen und psychischen Wohlbefindens. Der Kontakt zu Tieren wirkt angst- und stressmindernd, anregend, motivierend und er beeinflusst Beziehungsverhalten und Selbstbild positiv.

Der Einbezug von Natur und Tieren in die Behandlung psychisch erkrankter Menschen ist vor diesem Hintergrund naheliegend und stützt sich auf eine lange Tradition. Erst in jüngerer Zeit werden Auswirkungen von Natur- und tiergestützten Interventionen wissenschaftlich erforscht. Es bildeten sich verschiedene Organisationen mit dem Ziel, solche Interventionen zu definieren und Qualitätsstandards zu formulieren.

Auch in der PUK wurden und werden Tiere und das natürliche Umfeld verschiedentlich in die Behandlung der Patientinnen und Patienten miteinbezogen, dies auch im Sinne der IAHAIO-Resolution von 1995: „Heimtieren ist der kontrollierte Zugang zu Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen sowie zu anderen Institutionen zu ermöglichen, in denen pflegebedürftige Menschen jeden Alters von solchen Kontakten profitieren können". Der Einbezug von Natur und Tieren ist als  unterstützende und bereichernde Ergänzung und Erweiterung bestehender Therapie- und Behandlungsangeboteangebote zu verstehen.

Angebote

Wir verfügen über verschiedene Natur- und Tiergestützte Angebote in unterschiedlichen Einheiten unserer Klinik, wie z.B. Stationshunde und –katzen, Besuchshunde,  ein reittherapeutisches Angebot, Gartengruppen etc. Dazu besteht ein übergeordnetes Konzept (siehe unter "Weiterführende Informationen") mit den entsprechenden qualitativen Anforderungen.

Stand: 10. September 2018

Weiterführende Informationen