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Angehörigenberatung

Mit Angehörigen wird ein Personenkreis umschrieben, der im engen familiären oder persönlichen Verhältnis zur Patientin oder zum Patienten steht. Der Begriff umfasst in erster Linie Verwandte, Partner, aber auch Freunde oder andere wichtige Personen.

Dem Eintritt einer Patientin beziehungsweise eines Patienten in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich geht in der Regel eine Phase der Verunsicherung der nahestehenden Menschen voraus, denn noch vor der psychiatrischen Diagnose erleben Angehörige unter Umständen Verwirrung und Befremden über das Verhalten des betroffenen Menschen. Die psychische Erkrankung eines Menschen kann nahestehende Personen plötzlich mit unerwarteten Situationen und Belastungen konfrontieren, die ihre bisherigen Rollen und Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage stellen können.

Beim Eintritt ist die Pflegefachperson eine der ersten Kontaktpersonen der Angehörigen. Die Angehörigen werden - soweit möglich sowie das Einverständnis der Patientin oder des Patienten vorausgesetzt - in die Behandlung miteinbezogen. Die Angehörigen können auch unabhängig vom Einbezug in die Behandlung Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen.

Je nach Bedarf werden Angehörige individuell durch das Pflegefachpersonal beraten und erhalten zum besseren Verständnis der Krankheit angepasste Informationen zu Fragen der Pflege und Betreuung der Patientin beziehungsweise des Patienten. Die Beratung der Angehörigen findet wenn möglich gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten statt, unter der Voraussetzung, dass die Patientin respektive der Patient das Einverständnis dazu gibt.

Stand: 02. November 2015