Unternehmensentwicklung
Die Erarbeitung der Strategie 2030 hat das vergangene Geschäftsjahr der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich geprägt. Diese orientiert sich am stetigen Wandel im Gesundheitswesen sowie in der Gesellschaft, indem sie veränderte Rahmenbedingungen wie beispielsweise die einheitliche Finanzierung «ambulant vor stationär» (EFAS) oder auch technologische Neuerungen wie die künstliche Intelligenz berücksichtigt und die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich mithilfe innovativer Angebote und optimierter Prozesse mittelfristig ausrichtet. Schwerpunkte für die kommenden Jahre bilden unter anderem weitere Investitionen in den Ausbau der intermediären Angebote, in die Digitalisierung sowie in Kooperationen mit Leistungserbringern entlang der Behandlungskette sowie in der Forschung.
Einen entscheidenden Faktor für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie 2030 stellen die rund 2‘700 Mitarbeitenden der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich dar. Deshalb streben wir danach, das Arbeitsplatzumfeld kontinuierlich zu verbessern. Dafür arbeiten wir nicht nur an der Kulturentwicklung, sondern setzen auch auf eine zeitgemässe Infrastruktur, welche die Mitarbeitenden dabei unterstützt, den Patientinnen und Patienten tagtäglich eine individualisierte und qualitativ hochwertige Behandlung zu ermöglichen.
Mit dem Vorliegen der Resultate des Studienauftrags im Frühling 2026 kommen wir dabei dem Ziel der geplanten langfristigen Konzentration der stationären Angebote in einem etappierten Neubau am Standort Lenggstrasse in Zürich einen grossen Schritt näher. Für die Erweiterung der forensischen Kapazitäten in der mittleren Sicherheit in Rheinau liegt die rechtskräftige Baubewilligung für einen Neubau vor. Im intermediären Bereich blickt die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich bereits auf das erste erfolgreiche Betriebsjahr des Grossambulatoriums «im Quadro» in Zürich-Oerlikon zurück.
CEO Markus Merz zum vergangenen Geschäftsjahr