Frischer Wind für den
digitalen Arbeitsplatz
Die Digitalisierung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich wurde 2025 mit einem organisationsübergreifenden Projekt konsequent weiterentwickelt. An rund 2'040 Arbeitsplätzen wurden das Betriebssystem Windows 11, die aktuelle Microsoft-Office-Version sowie ein neues Vorlagenmanagementsystem eingeführt. Ziel war es, die digitale Arbeitsumgebung zu modernisieren, die Sicherheit zu erhöhen und die Mitarbeitenden im Arbeitsalltag spürbar zu entlasten.
Stefan Büchi, Leiter ICT
Moderne, sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze
Mit der Einführung von Windows 11 profitieren die Mitarbeitenden von einer intuitiveren Benutzeroberfläche, verbesserter Performance und aktuellen Sicherheitsstandards. Wo erforderlich, wurde die bestehende Hardware ersetzt. Deren Beschaffung erfolgte im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung und gewährleistet Wirtschaftlichkeit sowie nachhaltige Investitionssicherheit.
Die Microsoft Office-Anwendungen Word, Excel, PowerPoint und Outlook stehen neu in der aktuellen Office 365-Version zur Verfügung, jedoch bewusst ohne Cloud-Anbindung. Auf die Einführung von OneDrive, SharePoint oder Teams wurde verzichtet; sämtliche Daten verbleiben innerhalb der Infrastruktur der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Damit verbindet die Lösung moderne Funktionalität mit hohen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit.
Ergänzend wurde ein neues Vorlagenmanagementsystem implementiert. Mitarbeitende greifen direkt aus Word auf zentrale, Corporate Design-konforme Dokumentvorlagen zu. Dies reduziert den Formatierungsaufwand, erhöht die Qualität der Dokumente und sorgt für ein einheitliches Erscheinungsbild nach innen und aussen.
Strukturierte Umsetzung an allen Standorten
Die Migration erfolgte etappenweise an sämtlichen 21 Standorten der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Spezialarbeitsplätze und medizinische Systeme wurden ebenso erfolgreich migriert und die Kompatibilität aller kritischen Anwendungen sichergestellt. Insgesamt wurden rund 2’040 Geräte neu aufgesetzt oder ersetzt. Besonders hervorzuheben ist die effiziente Umsetzung an den grossen Standorten: In Rheinau konnten 291 Geräte innerhalb von zwei Tagen migriert werden, an der Lenggstrasse in Zürich 716 Geräte innerhalb von vier Wochen.
Die Termin- und Budgetvorgaben wurden eingehalten. Klare Projektstrukturen, definierte Verantwortlichkeiten sowie schnelle Reaktionszeiten im Support trugen wesentlich zum Erfolg bei. Parallel wurde der strukturierte Rückbau der Altgeräte organisiert.
Hohe Akzeptanz und nachhaltige Verankerung
Die Einführung wurde durch Schulungsmaterial, E-Learnings sowie Vor-Ort-Unterstützung begleitet. Standortvertretungen, Superuser, Applikationsverantwortliche und ICT arbeiteten eng zusammen. Ergänzende Informationen und FAQs stehen im Intranet für die Mitarbeitenden zur Verfügung. Die Rückmeldungen aus den Bereichen zeigen eine hohe Benutzerakzeptanz sowie eine spürbare Verbesserung von Performance und Stabilität.
Mit diesem Projekt hat die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich einen wichtigen Schritt in Richtung eines modernen, sicheren und zukunftsfähigen digitalen Arbeitsplatzes vollzogen – als verlässliche Grundlage für eine qualitativ hochwertige psychiatrische Versorgung.