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Ein neuer Ansatz für die psychiatrische Forschung über die gesamte Lebensspanne

Mit dem Institut für Translationale Psychiatrie über die Lebensspanne (ITP) schafft die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich gemeinsam mit der Universität Zürich eine in der Schweiz neuartige Forschungsstruktur. Seit dem 1. Oktober 2026 wird das neue Institut von Prof. Dr. Sofie Valk geleitet, die das ITP aufbaut und dessen wissenschaftliche Ausrichtung prägt. Das Institut verbindet neurowissenschaftliche Grundlagenforschung, datengetriebene Methoden und klinische Psychiatrie über Alters- und Diagnosegrenzen hinweg – von der Kindheit und Jugend über das Erwachsenenalter bis ins hohe Alter.

International bestehen renommierte Zentren und Institute für translationale oder Präzisionspsychiatrie. Die konsequente Verbindung dieser Ansätze mit einer Lebensspannenperspektive und ihre Verankerung über die verschiedenen klinischen Bereiche einer psychiatrischen Universitätsklinik hinweg zeichnen das Zürcher Modell besonders aus.

Ziel des ITP ist es, besser zu verstehen, wie biologische, psychologische und soziale Faktoren die psychische Gesundheit und die Entwicklung psychiatrischer Erkrankungen über den Lebensverlauf beeinflussen. Erkenntnisse aus multimodaler Bildgebung, neurobiologischen Modellen, digitalen Biomarkern und computergestützten Methoden sollen dabei in neue Ansätze für Prävention, Diagnostik und Behandlung übersetzt werden.

Zum Institut für Translationale Psychiatrie über die Lebensspanne

Zum Interview mit Prof. Dr. Sofie Valk

Verfasser

Kommunikation

Stand: 01. Oktober 2026

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