Wenn ein Kind auffällig mit den Augen blinzelt, mit der Schulter zuckt oder sich ständig räuspert fällt ihm dies selber vielleicht gar nicht auf. Es könnte sich dabei um eine Tic-Störung handeln, die bei Kindern häufig vorkommt und oft spontan wieder verschwindet. Werden die Symptome stärker oder hat das Kind deshalb soziale Probleme, macht eine Beratung oder Behandlung Sinn.
Die häufigsten Zwangshandlungen sind waschen und reinigen, kontrollieren, wiederholen und ordnen. Gewisse Kinder klagen über sich aufdrängende Gedanken, die ihnen Angst machen und die sie nicht stoppen können. Auch in diesen Fällen ist eine Abklärung sinnvoll.
Angebot
Wir unterstützen Kinder und Jugendlichen mit Tic- und Zwangsstörungen frühzeitig. Teilweise hilft bereits eine Beratung der Familie und des Umfeldes. Manchmal wird eine Verhaltenstherapie und eventuell begleitende Medikation empfohlen. Ergänzend zum bestehenden Behandlungsangebot bieten wir für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren verhaltenstherapeutische Intensivwochen an.
Darüber hinaus bieten wir die «Gruppentherapie Eltern von Kindern mit einer Angst- oder Zwangsstörung» an. Hier finden Sie Teilnahmevoraussetzungen sowie das Anmeldeformular für diese Gruppe.