
Der Neubau gewährleistet ein adäquates Sicherheitsdispositiv für Patientinnen und Patienten mit mittlerem Risiko. Das heisst für Patientinnen und Patienten, bei denen kein hoher Sicherungsbedarf besteht und die Behandlung bereits zu einer Befundberuhigung/Stabilisierung mit nachlassender Aggressivität geführt hat. Die Gestaltung passt sich sowohl den Sicherheits- als auch Behandlungs-erfordernissen an.
- Aussenhülle: keine Flucht oder unkontrolliertes Eindringen möglich
- Innenbereich: Bewegungsspielraum, der unterschiedliche und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für die Behandlung erlaubt
Damit schliesst der Neubau die Lücke zwischen den Sicherheits- und Massnahmenstationen. Es sind 39 stationäre Behandlungsplätze vorgesehen:
- 3 Stationen à 13 stationäre Betten, zusätzlich je Station ein Abschirmzimmer
- Behandlungs- / Therapiebereich, getrennt vom Besucher- / Personalbereich
- Innenhof für Aufenthalt im Freien
Ziel ist es, die Behandlung optimal an den jeweiligen Betreuungs- aber auch Kontrollbedarf anpassen zu können, was sowohl den Sicherheitsinteressen der Gesellschaft als auch der Resozialisierung der Patientinnen und Patienten dienen wird.
Aktueller Projektstand
Das Neubauprojekt hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Baubewilligung ist rechtskräftig. Das Projekt ist offiziell genehmigt ist und es sind keine Einsprachen dagegen eingegangen. Das Projektteam ist in engem Austausch mit den Behörden und informiert die Bevölkerung laufend.
Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibung gingen keine Angebote ein, weshalb mehrere Generalunternehmer direkt kontaktiert wurden. Die Verzögerung im Vergabeprozess wirkt sich auf den geplanten Baustart aus. Der Terminplan wird nach erfolgter GU-Vergabe aktualisiert.
Das Projektteam arbeitet derweil weiter am Ausführungsprojekt, also an den detaillierten Planungen für den Bau, weiter.
Visualisierungen (Änderungen vorbehalten)
Kontakt für Fragen: [email protected]