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Das Wort Psychose wird verwendet, um Zustände zu beschreiben, die durch eine vorübergehende Veränderung im Erleben der Realität gekennzeichnet sind. Das Denken, Wollen, Fühlen und Handeln sind eigenartig verändert. Solche Veränderungen können ein Hinweis auf eine beginnende psychotische Erkrankung sein. Es ist essenziell, sofort zu reagieren.

Angebot

Früherkennung – Zürcher Erstpsychosen Netzwerk ZEN für Jugendliche

Die Früherkennungssprechstunde beteiligt sich am Zürcher Erstpsychosen Netzwerk ZEN, dem Netzwerk von Fachpersonen und Behandlungsangeboten der psychiatrischen Universitätsklinik Zürich.

Häufig beginnt die Entwicklung einer psychotischen Störung bereits im Jugendalter. Wir bieten für Jugendliche von 14 bis rund 18 Jahren im frühen Verlauf einer Psychose: spezifische Diagnostik, ambulante Behandlung, Netzwerkcoaching durch einen persönlich zuständigen Coach sowie Austausch mit einer Expertin aus Erfahrung (Peer mit einer entsprechenden Ausbildung). Weiter wird innerhalb der Früherkennungssprechstunde regelmässig das «Gruppentraining zur Prävention von psychischen Störungen» angeboten. Hier finden Sie Teilnahmevoraussetzungen sowie das Anmeldeformular für diese Gruppe.

Diagnostik

Die diagnostische Abklärung beginnender psychotischer Störungen umfasst eine ausführliche persönliche Anamnese mit der genauen Erhebung der persönlichen, schulischen und psychosozialen Entwicklung. Drogenkonsum, familiäre Vorbelastungen mit psychiatrischen Erkrankungen sowie vorbestehende psychiatrische Störungen werden detailliert erfasst. Weiter werden neuropsychologische Tests vorgenommen sowie somatische Untersuchung durchgeführt, um mögliche organische Ursachen ausschliessen zu können.

Behandlung

Bei Kindern und Jugendlichen, bei denen ein Psychose-Risiko bestätigt wird, ist ein regelmässiges Monitoring von zentraler Bedeutung. Zudem sind spezifische psychologische und psychosoziale Interventionen empfohlen. Diese zielen darauf ab, das alltägliche Funktionsniveau zu erhalten und ein Fortschreiten zu einer manifesten Psychose zu verhindern. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Risiko-Symptomen ist die Behandlung der komorbiden Störungen wie Depressionen, Angststörungen und Suchtleiden.

Die Behandlungskontinuität ist von zentraler Bedeutung. Betroffene ab 18 Jahren hier nahtlos weiterbetreut.

Notfall Anmeldung