Geschichte

1864 Beschluss des Grossen Rates, eine neue "Irrenanstalt" (Burghölzli) nach einem Konzept von Wilhelm Griesinger zu bauen
1870 Eröffnung des Burghölzli; Bernhard von Gudden wird der erste Ärztliche Direktor und Ordinarius für Psychiatrie an der Universität Zürich
1879-1898 Direktorat von Auguste Forel, der Arbeits- und Hypnosetherapie einführt, Alkoholgebrauch bekämpft und Sexualaufklärung betreibt
1883 Eröffnung der ersten offenen Abteilung für Frauen
1896 Zwangsjacken zum letzten Mal angewendet
1900-1909 C.G. Jung im Burghölzli tätig
1911 Gründung der Psychiatrischen Poliklinik
1930-1934 Klinikerweiterungsbauten
1953 Einführung moderner Psychopharmaka
1967-1968 Abbruch der Anstaltsmauer
1969 Schaffung einer selbstständigen Forschungsabteilung
1970 Einrichtung des Sozialpsychiatrischen Dienstes
1976 Kauf der privaten Heil- und Pflegeanstalt Obere Halden, Hinteregg, durch den Kanton; Umbau und Betrieb als Psychiatrische Klinik Obere Halden und Aussenstation des Burghölzli
1978-1982 Sanierung der Patiententrakte F/E (102 Betten)
1984 Erwerb und Sanierung Militärstrasse 8 für die Zwecke des Sozialpsychiatrischen Dienstes
1984-1986 Sanierung Patiententrakt B (38 Betten)
1987-1989 Sanierung Patiententrakt A (61 Betten)
1991-1995 Sanierung und Umbau der Trakte H und J als Bürotrakte für die Forschungsabteilung
1993 Schliessung der Klinik Obere Halden
1994 Einführung der Sektororganisation mit organisatorischer Integration des Sozialpsychiatrischen Dienstes in die Klinik
1996 Eröffnung des Gerontopsychiatrischen Zentrums Hegibach
2010 Übernahme der Versorgung der Zürcher Stadtkreise 11 und 12
2011 Integration des Psychiatriezentrums Rheinau