Die Tagesklinik des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen bietet ein umfangreiches Therapieangebot für Menschen mit Substanzgebrauchsstörungen, Verhaltenssüchten und Dualdiagnosen mit dem Ziele der Erhaltung bzw. Wiedererlangung der Gesundheit und Verbesserung der Lebensqualität sowie der sozialen und beruflichen (Re-)Integration. Die Tagesklinik bietet im Vergleich zu einer ambulanten Behandlung die Möglichkeit einer intensiveren Bearbeitung therapeutischer Inhalte. Besonderes Augenmerk liegt auf der engen Verknüpfung der Therapieinhalte mit dem Alltag der Patientinnen und Patienten.

Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Patientinnen und Patienten, die an einer Abhängigkeitserkrankung und in der Regel an einer zusätzlichen psychischen Erkrankung (affektive Störungen, Psychosen, Traumafolgestörungen, ADHS, Persönlichkeitsstörungen und anderes) leiden und die eine soziale sowie gegebenenfalls berufliche (Re-)Integration anstreben.

Die tagesklinische Behandlung dient zum einen der Festigung der im stationären Setting erzielten Abstinenz oder Substanzreduktion, zum anderen der spezifischen Therapie psychischer Komorbiditäten. Zudem bietet die Tagesklinik Behandlungen für Patientinnen und Patienten an, die aus Beratungsstellen und ambulanten Praxen zugewiesen werden, um mittels intensivierter Therapie eine stationäre Behandlung zu vermeiden.

Angebot

  • Diagnostik psychische Erkrankungen
  • Psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Diagnosespezifische Gruppenangebote
  • Skillsbasierte Gruppentherapien
  • Kunsttherapie, Musik- und Bildtherapie
  • Aktivierungs- und Bewegungsgruppen
  • Soziale Beratung und Unterstützung
  • Pharmakotherapie
  • Einstellung auf Substitutionspräparate und Abgabe von Medikamenten in Zusammenarbeit mit dem Ambulatorium Selnaustrasse
  • Somatomedizinische Untersuchungen und Behandlungen

Entsprechend den individuellen Bedürfnissen und Ressourcen der Patientinnen und Patienten werden kürzere oder längere (max. sechs Monate) tagesklinische Behandlungen angeboten.

Behandlungsteam

Das multiprofessionelle Behandlungsteam setzt sich aus erfahrenen Fachpersonen aus den Bereichen Medizin, Psychologie, Pflege, Soziale Arbeit und Kunsttherapie zusammen. Die Behandlungskontinuität wird durch die Zuteilung von festen Bezugspersonen sowie Therapeutinnen und Therapeuten in einem Case Management-System gewährleistet. Für die Therapieplanung ist ein integrativer Ansatz massgeblich, bei dem Ziele und Problemstellungen gemeinsam erarbeitet, besprochen, laufend evaluiert und gegebenenfalls angepasst werden.

Leitungsteam (Co-Leitung):

Dr. med. Maximilian Buschner
Dr. phil. Lea Hulka

Kosten

Für Patientinnen und Patienten mit Wohnsitz im Kanton Zürich übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung abzüglich Franchise und Selbstbehalt.

Zuweisung / Anmeldung

Eine schriftliche Zuweisung durch eine Fachperson ist erwünscht aber nicht zwingend. Anmeldungen werden per Telefon 044 205 58 00 Montag bis Freitag von 9.00 – 12.00 und von 14.00 – 17.00 Uhr oder schriftlich {MFC113F429323483EA2E3E2A9743BA0ABO}{8D5A556D5B2140B4BA0BE59962CD876F} angenommen. Nach erfolgter Anmeldung wird möglichst zeitnah ein Vorgespräch angeboten. Fragen zum Angebot richten Sie bitte an {MFC113F429323483EA2E3E2A9743BA0ABO}{6303A57B1AC44D78A6B6B8870A16F6EA}.

 

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