Psychische Erkrankungen und Krisen können den Lebensalltag, die soziale Sicherheit sowie soziale Kontakte verändern und zu Problemen im persönlichen Umfeld führen. Die Soziale Beratung zielt darauf ab, dass die erkrankte Person möglichst selbstbestimmt an wichtigen Lebensbereichen teilhaben kann. Sie fördert die betroffene Person bei der Erschliessung von Ressourcen im sozialen Umfeld und unterstützt sie dabei, belastende soziale Faktoren zu reduzieren.

Zielgruppe

Die Soziale Beratung richtet sich insbesondere an Menschen, die im Zusammenhang mit ihrer psychischen Erkrankung Unterstützung in sozialen Fragestellungen benötigen.

Angebot

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bieten Beratung und Hilfestellung in verschiedenen Lebensbereichen an. Sie informieren, klären und vermitteln insbesondere zu folgenden Themen:

Wohnen:
Unterstützung bei der Erhaltung der bisherigen Wohnform oder bei der Suche und Vermittlung einer betreuten Unterkunft bzw. eines Heimplatzes.

Finanzen:
Unterstützung bei finanziellen Fragestellungen in den Bereichen Existenzsicherung, Sozialversicherungen, Sicherstellung der Finanzierung betreuter Wohneinrichtungen.

Arbeit / Tagesstruktur:
Unterstützung bei der beruflichen Integration im freien sowie im geschützten Arbeitsbereich oder Erhalt des bisherigen Arbeitsplatzes.

Recht:
Unterstützung bei rechtlichen Fragestellungen besonders in den Bereichen Betreibungs-, Erwachsenenschutz-, Migrations- und Obligationenrecht.

Behandlungsteam

Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sind Teil des interprofessionellen Behandlungsteams und nehmen an gemeinsamen Besprechungen, Rapporten und Standortgesprächen teil.

Zuweisung / Anmeldung

Die Anmeldung für die Soziale Beratung erfolgt über die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich.

Kontaktperson: Marlis Baumeler, Leiterin Soziale Arbeit

 

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Notfall Anmeldung