Psychische Erkrankungen und Krisen können die Leistungsfähigkeit, die körperliche Aktivität, die Gestaltung der sozialen Kontakte sowie das Erleben von Emotionen beeinträchtigen. Stimmung und Befindlichkeit drücken sich auch in der Haltung und Bewegung aus. Die Sporttherapie hilft, die körperlichen, psychischen oder sozialen Beeinträchtigungen zu lindern, die Leistungsfähigkeit zu verbessern und zu erhalten sowie das Selbstwertgefühl zu stärken. Körperliche Aktivität trägt dazu bei, Stress auf physischer und mentaler Ebene abzubauen. Durch Sport und Bewegung kann soziales Verhalten wie Hilfsbereitschaft und Fairplay gefördert und über vielfältige Bewegungserfahrungen der Bezug und das Vertrauen zum eigenen Körper gestärkt werden.

Zielgruppe

Die Sporttherapie eignet sich für Patientinnen und Patienten, die sich und ihren Körper kennenlernen, (wieder-)entdecken und spüren wollen und über das Mit-, Neben- und Gegeneinander Emotionen erleben möchten. Das Training der motorischen koordinativen Fähigkeiten kann, muss aber nicht im Fokus stehen.

Angebot

Die Sporttherapie wird als Einzel- und Gruppentherapie angeboten und berücksichtigt die Leistungsfähigkeit, Interessen und sportspezifischen Kenntnisse und Ressourcen der Patientinnen und Patienten. Das breite Spektrum von Sport und Bewegung wird genutzt. Individualsportarten wie Mountainbike oder Nordic Walking, klassische Mannschafts- und Spielsportarten wie Volleyball oder Unihockey, sowie funktionelles Fitnesstraining, dienen der Erarbeitung einer überdauernden Gesundheitskompetenz.

Behandlungsteam

Die Sporttherapeutinnen und Sporttherapeuten sind Teil des interprofessionellen Behandlungsteams und nehmen an gemeinsamen Besprechungen, Rapporten und Standortgesprächen teil.

Zuweisung / Anmeldung

Die Anmeldung für die sporttherapeutische Behandlung erfolgt über die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich.

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