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Lunchseminar

Schizophrenie - Einsatz von modernen Depot-Antipsychotika

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen

Unbehandelt ist die Schizophrenie eine Erkrankung, die in den meisten Fällen einen deletären Verlauf einnimmt und zu Chronifizierung und schliesslich Invalidisierung neigt. Mit den Antipsychotika haben wir seit wenigen Jahren wirksame und gut verträgliche Medikamente zur Verfügung, welche – eingebettet in ein umfassendes Unterstützungs- und Therapieprogramm – über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden können.

Besonders bei psychotischen Erkrankungen ist die Krankheitseinsicht oft eingeschränkt, und damit die Einsicht in die Notwendigkeit von Behandlung und Therapieadhärenz. Dem gegenüber stehen klinische Studien, die eindeutig aufzeigen, dass Konstanz der Behandlung über längere Zeiträume der wohl wichtigste Prädiktor für einen günstigen Krankheitsverlauf darstellt.

Prof. Alkomiet Hasan hat sich wissenschaftlich und klinisch fundiert mit der akuten und längerfristigen Therapie von Menschen mit Schizophrenie beschäftigt. Er ist der Hauptautor und Koordinator der DGPPN S3-Leitlinie, welche basierend auf der wissenschaftlichen Evidenz und abgeglichen mit der praktischen Umsetzbarkeit Behandlungsempfehlungen formuliert, die im klinischen Alltag sinnvoll anwendbar sind.

Dabei ist eine besonders relevante Frage die Stellung von Depotneuroleptika. Diese haben spezifische Vorteile gegenüber peroralen Medikamenten. Trotzdem werden sie in der Schweiz sehr zurückhaltend angewandt.

In diesem Lunchseminar wird Prof. Hasan den aktuellen Stand der Behandlungsleitlinien mit der neuesten wissenschaftlichen Evidenz praxisnah aufzeigen und einen Schwerpunkt auf die Therapieresistenz und Depotbehandlung legen.

Ich freue mich, Sie zu diesem spannenden Lunchseminar einladen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüssen

Prof. Dr. med. Erich Seifritz

Stand: 11. September 2025

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