<img height="1" width="1" style="display:none" src="https://www.facebook.com/tr?id=839018030151255&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

Etwa 20% aller Kinder im Vorschulalter zeigen klinisch relevante Verhaltensauffälligkeiten. Davon entfallen fast die Hälfte auf emotionale Störungen, vorwiegend Angststörungen, und ein weiterer grosser Teil auf externalisierende Verhaltensauffälligkeiten. Gerade die letzteren zeigen häufig einen bis ins Erwachsenenalter weiterbestehenden Verlauf. Es ist deshalb sinnvoll, in solchen Fällen möglichst früh fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bei etwa 4% aller Säuglinge treten im ersten Lebensjahr mehrere Bereiche betreffende (Schlafen und exzessives Schreien sowie Ernährung) Regulationsstörungen auf, welche die Entwicklung des Kindes ungünstig beeinflussen können und für die Eltern eine aussergewöhnliche Belastung darstellen. Auch hier ist möglichst frühe Hilfe wichtig und sinnvoll.

Zielgruppe

Kinder im Alter von null bis fünf Jahren, deren Eltern oder das Umfeld um die emotionale und soziale Entwicklung besorgt sind.

Angebot

Wir bieten im Rahmen unserer Säuglings-, Kleinkind- und Vorschulkindsprechstunde neben einer eingehenden Diagnostik Beratungen und spezifische Behandlungen an.

  • Diagnostik mittels entwicklungspsychologischer-kinderpsychiatrischer Untersuchung des Kindes, der Eltern-Kind-Interaktion und Gesprächen mit den Eltern, teils videogestützt.
  • Beratung für Eltern mit Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern bei Verhaltensauffälligkeiten des Kindes, wie z.B.
    • Exzessives Schreien, Schlafstörungen, Ernährungsschwierigkeiten
    • Trotzanfälle und sehr unruhiges Verhalten
    • Sorgen um die Entwicklung des Kindes (z.B. bei bekannten psychischen Erkrankungen anderer Familienmitglieder)
    • Schwierigkeiten des Kindes in der sozialen Interaktion und Kommunikation
    • Aggressives Verhalten
    • Sehr ängstliches Verhalten und ausgeprägte Ängste
  • Beratung bei möglichen Interaktionsstörungen zwischen Eltern und Kind aufgrund von z.B. Erschöpfung der Eltern, Konflikten oder Belastungen in der Familie.
  • Ein spezifisches Interaktionstraining für Eltern und Kinder: Parent-Child Interaction Therapy (PCIT). PCIT basiert auf Prinzipien der Spieltherapie und der Verhaltenstherapie und ist evidenzbasiert, d.h. die Wirksamkeit dieser Therapie ist gut belegt. Die gesamte Behandlung mit dem Eltern-Kind-Interaktionstraining dauert etwa 15-20 Sitzungen, die am besten wöchentlich stattfinden. Dabei sind Eltern und Kind allein in einem Raum und werden von den Therapeuten live über ein Ohrmikrofon angeleitet.

Behandlungsteam

Das interdisziplinäre Behandlungsteam besteht aus erfahrenen Fachpersonen aus der Kinderpsychologie, Kinderpsychiatrie und Psychotherapie.

Leitung:
Dr. phil. Dipl.-Psych. Marina Zulauf Logoz, Psychologin
Florian Kraemer, Oberarzt

Kosten

Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen getragen.

Zuweisung / Anmeldung

Die Kinder können von den Eltern oder von der Kinderärztin oder dem Kinderarzt unter +41 58 384 66 00 oder schriftlich über {M93EF1943EFB948CEA0C06F41F3B87273O}{14ED7CFA7FA6426C8C73BDF191D72A4D} angemeldet werden.

Notfall Anmeldung